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Sturm beeinträchtigt Zeitungszustellung

%%%Sturm beeinträchtigt Zeitungszustellung%%%
Nicht überall in Deutschland landete die Tageszeitung heute im Briefkasten der Abonnenten/ Foto: Medienservice

Nicht überall in Deutschland landete die Tageszeitung heute im Briefkasten der Abonnenten/ Foto: Medienservice

Das Sturmtief Sabine hat in der vergangenen Nacht weite Teile Nord- und Westdeutschlands stark getroffen. In Lagen unter 800 Meter wurden Böen mit mehr als 134 km/h gemessen. Die Deutsche Bahn hatte am Sonntagabend erst in Nordrhein-Westfalen und dann deutschlandweit den Fernverkehr eingestellt. Betroffen von dem Unwetter ist in einigen Gebieten auch die Zeitungszustellung.

So berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass es in einzelnen Gebieten zu Ausfällen bei der Zustellung der Print-Ausgabe kommen könne. Der Verlag bietet deshalb das E-Paper vom Montag kostenlos im Web und in der App FAZ Kiosk an. 

Bei Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) wird gar damit gerechnet, dass das Sturmtief die Auslieferung der gedruckten Tageszeitung am Montag und auch Dienstag beeinträchtigen wird. Da am Montagmorgen keine Züge und Fähren verkehrten, habe es keine Möglichkeit gegeben, die gedruckten Ausgaben der Sylter Rundschau sowie der Tageszeitung Der Inselbote zu liefern. Als Alternative werden auch vom sh:z die aktuellen E-Paper kostenlos angeboten. Auch alle Online-Artikel auf der Website sollen kostenfrei lesbar sein.

Andernorts schien es dagegen kaum Probleme zu geben. „Nennenswerte Zustellprobleme gab es an keinem Standort. So gut wie alle unsere Abonnenten hatten heute ihre gedruckte Tageszeitung im Briefkasten“, heißt es von Seiten der Funke Mediengruppe. Unabhängig davon hatte man allerdings am Sonntag bereits vorsorglich beschlossen, das E-Paper am heutigen Montag kostenlos anzubieten.

DNV stellte auch eine Anfrage an die Mediengruppe Madsack über etwaige Auswirkungen den Sturms auf die Zeitungszustellung, erhielt jedoch bislang keine Antwort.

Der Sturm zog laut Deutschem Wetterdienst im Laufe des Vormittags auch über Süddeutschland. In einzelnen Gebieten wurden Orkanböen von mehr als 140 km/h erwartet. Hinzu kommen Starkregen, vereinzelte Gewitter und in den Mittelgebirgen sinkt die Schneefallgrenze auf 600 bis 800 Meter.


Update 10.02.2020, 15:45 Uhr: Auch die Mittelbayerische Zeitung aus Regensburg hat Verspätungen oder Ausfälle in der Zeitungszustellung eingeplant und den Lesern deshalb das E-Paper kostenlos freigeschaltet.

Update 10.02.2020, 16:00 Uhr: Die Süddeutsche Zeitung hatte ebenfalls mit einer Beeinträchtigung der Zeitungszustellung gerechnet und den Lesern die Digitalausgabe in der App kostenfrei zum Download angeboten.


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(wr) 10.02.2020


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