Mittwoch, 17. Juli 2019

PwC-Studie lotet Preisbereitschaft für Paketservices aus

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Wenn die Paketzustellung an die Haustür nicht mehr Standard wäre, wäre jeder zweite Befragte bereit, einen Aufpreis dafürzu zahlen. Foto: Stephen Coburn - fotolia by adobe

Die Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) hat die Erwartungen von deutschen Verbrauchern an Versandservices und Paketdienstleister untersucht. Für die Studie mit dem Titel "Flexibel, schnell, umweltfreundlich: Wege aus dem Paketdilemma" wurden 1.000 repräsentativ ausgewählte Bürger befragt.

Laut der PwC-Paketstudie 2018 ist 65 Prozent der Deutschen eine Paketzustellung innerhalb eines selbst gewählten Zeitfensters wichtig. Vier von zehn Bundesbürgern würden dafür sogar einen Aufpreis von durchschnittlich 2,40 Euro zahlen.

Schnelle Lieferungen stehen nicht ganz so hoch in der Gunst der Verbraucher. Zwar wünschen sich 59 Prozent der Befragten, ihre Bestellung am nächsten Tag zu empfangen. Aber wirklich wichtig ist ist die Zustellung am selben Tag oder gar innerhalb von zwei Stunden nur für 26 bzw. 17 Prozent der Befragten. Trotzdem ist die Zahlungsbereitschaft für schnelle Lieferungen vergleichsweise hoch: Für die Zustellung am nächsten Tag würden Verbraucher im Schnitt 2,74 Euro ausgeben, eine Lieferung innerhalb von zwei Stunden wäre ihnen 5,19 Euro Wert.

Heute wird der mit Abstand größte Teil aller Pakete an die Haustür des Endkunden geliefert. Jeder zweite Verbraucher wäre laut PwC-Studie aber grundsätzlich bereit, seine Sendungen in einem Paketshop oder an einer Packstation abzuholen. Wenn die Lieferung in einen Paketshop zum Standard würde, würde immerhin die Hälfte der Befragten für die Haustürzustellung extra zahlen: im Schnitt 2,77 Euro.

Darüber hinaus sind die Verbraucher laut der PwC-Paketstudie an Lieferservices interessiert, die bislang noch nicht einheitlich angeboten werden. 64 Prozent wünschen sich, dass der Paketbote an der Haustür Retouren entgegennimmt; 63 Prozent legen Wert auf die Auswahl zwischen verschiedenen Paketdienstleistern beim Bestellvorgang. Und auch für diese neuen Services, wären Verbraucher bereit zu zahlen: 36 Prozent der Befragten würden für die Mitnahmen von Retouren durchschnittlich 2,22 Euro ausgeben, 23 Prozent wäre die Auswahl zwischen verschiedenen Paketdienstleistern etwas Wert: durchschnittlich 2,21 Euro.

Die komplette Studie steht unter www.pwc.de/Paketstudie-2018 zum Download bereit.




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(jf) 17.12.2018


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