Freitag, 14. August 2026

Bild stärkt digitalen Wachstumskurs durch neue Erlösquelle

Axel Springers Bild stärkt den Wachstumskurs durch den Start einer neuen Erlösquelle: Auf der Online-Shopping-Plattform „Bild Marktplatz“ können gewerbliche Verkäufer künftig ihre Waren selbstständig hochladen und anbieten. Das Angebot erschließt damit auch neue Kooperations- und Werbemöglichkeiten für die Marke selbst, während Drittanbieter von der Reichweite der Bild – eigenen Angaben zufolge rund 19 Mio. Visits – profitieren können.

Zum Launch der Plattform ist mit dem Streamingdienst Paramount+ bereits ein Kooperationspartner dabei. Zum Start des Films Paw Patrol: Der Mighty Kinofilm wird auf der Landingpage von Bild Marktplatz eine Übersicht mit Merchandising-Produkten angeboten, passend zum Universum der Animationsserie.

Mehr als 30.000 Artikel von über 50 Anbietern aus den Bereichen Heim und Garten, Möbel und Deko sowie Technik und Haustierbedarf stehen auf der Online-Shopping-Plattform bereits zur Verfügung. Bild zufolge bestehe das Sortiment dabei insbesondere „aus Produkten des mittleren Preissegments und wird stetig ausgebaut“. Zusätzlich zur Plattform gibt es einen neuen Newsletter, der über Angebote und Highlights informiert.

Zusätzliche Erlösquellen werden für Medienmarken immer selbstverständlicher

„Der Bild Marktplatz bietet einen modernen Shopping-Bereich, in dem sich gewerbliche Händler und Marken im Umfeld der großen digitalen Reichweite von Bild – täglich rund 19 Millionen Visits – präsentieren können“, erklärt dazu Christoph Eck-Schmidt, Geschäftsführer Bild und Media Impact: „Dazu bietet es neue Kooperationsmöglichkeiten mit Werbekunden aus dem Handel, um Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für die Produkte und Marken zu erhöhen. Nicht nur für unsere Retail-Kunden ist der Bild Marktplatz eine zusätzliche attraktive Möglichkeit für konversionsstarke Produkt- und Abverkaufskampagnen.“

In zusätzliche Erlösquellen zu investieren, ist für viele Medienmarken gang und gäbe – nicht zuletzt deshalb, um Rückgänge im Print-Geschäft zu kompensieren und hohen Werbegeldern entgegenzuwirken, die zu Drittanbietern wie Amazon, Google, TikTok und Co. gehen. Einer, der sich damit auskennt, ist OMR-Gründer Philipp Westermeyer: OMR ist ein erfolgreiches Medienunternehmen, das auf insgesamt vier Erlössäulen basiert. Im Interview mit DNV erklärte Westermeyer, wie diese Erlössäulen aussehen und gab eine Prognose dazu ab, wie die Medien-Geschäftsmodelle der Zukunft aussehen können – nachzulesen hier.

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