
Mit dieser Abbildung bietet Stefan Heine seine Wordle-Dienste derzeit an - Abb.: Stefan Heine
New York Times verliert Prozess gegen den Rätselmacher Stefan Heine
Am Landgericht Hamburg sorgte ein Prozess zwischen dem New York Times Company und dem Hamburger Rätsel-Macher Stefan Heine für Aufsehen - dabei ging es um die deutschen Markenrechte für das Rätselspiel Wordle, dass sich weltweit einer millionenfachen Nutzerschaft erfreut.
Die New York Times Company kaufte Anfang 2022 die Rechte am Online-Rätselspiel Wordle von dem amerikanischen Spiele-Entwickler Josh Wardle - für überschaubare 1,2 Millionen Dollar. Bei der NYT sah man das gewaltige Potential von Wordle und meldete daher auch beim Deutschen Patent- und Markenamt in München die Markenrechte für Deutschland (DPMA) an. Das geschah am 1. Februar 2022. Am gleichen Tag meldete auch Stefan Heine beim DPMA die Markenrechte für Wordle. Das führte zum Streit und zum Prozess.
Das Landgericht Hamburg sah keine „prioritätsbesseren“ bei der NYT und wies die Klage auf Unterlassung gegen Stefan Heine ab. Also dürfen beide in Deutschland die Marke Wordle nutzen. Mehr Infos zum Urteil und zu den Hintregründen gibt es bei der DNV-Schwester Der Titelschutz Anzeiger.
Peter Strahlendorf 19.07.2024





