Samstag, 15. August 2026

Nach vielen Jahren als Vertriebsleiter großer überregionaler Medienmarken tritt Stefan Buhr nun als Geschäftsführer des Tagesspiegel an - Foto: Wolfgang Eilmes

Zukunft geklärt: Stefan Buhr geht nach Berlin

Erst Vertriebs-Chef bei Spiegel, dann Vertriebs-Chef bei der FAZ – was wird die nächste berufliche Station von Stefan Buhr sein? Nun ist klar: Es zieht ihn nach Berlin. Dort wird er zum 1. April 2025 Geschäftsführer des Tagesspiegel.

Worum genau geht es dabei? Buhr soll beim Tagesspiegel „seine langjährige Erfahrung als Gestalter der digitalen Transformation“ sowie seine „seine Produkt- und Vertriebsexpertise“ einbringen, wie es von Verlagsseite heißt. Er findet mit dem Tagesspiegel einen Zeitungsverlag vor, der in dieser Hinsicht bereits gute Grundlagen gelegt hat. Nicht nur verkauft der Tagesspiegel pro Ausgabe knapp 60.000 E-Paper-Exemplare (entspricht fast 60 Prozent der Gesamtauflage). Auch ist man beispielsweise mit Paid-Content-Strategie und bezahlpflichtigen Newslettern schon einige Schritte gegangen.

Stefan Buhr wird in der Geschäftsführung des Tagesspiegel auf Gabriel Grabner folgen. Dessen Abschied zum Ende März 2025 wurde bereits Mitte Januar verkündet (mehr dazu hier). Unverändert Geschäftsführer bleibt Nicolas Köhn, der 2024 zum Tagesspiegel kam und künftig mit Stefan Buhr die Doppelspitze bildet.

Zur Veränderung der Tagesspiegel-Geschäftsführung erklärt Andrea Wasmuth, Vorsitzende der Geschäftsführung der Dieter von Holtzbrinck Medien: „Wir freuen uns sehr, dass wir Stefan Buhr als Geschäftsführer der Tagesspiegel-Gruppe gewinnen konnten. Mit seiner langjährigen Medien- und Führungserfahrung und hoher Produkt- und Vertriebsexpertise als Chief Sales Officer der FAZ hat er eindrucksvoll bewiesen, wie man den digitalen Wandel in Medienunternehmen erfolgreich und zukunftsweisend gestaltet. Wir sind überzeugt, dass die Tagesspiegel-Gruppe unter der Geschäftsführung von Stefan Buhr und Nicolas Köhn ihren innovativen und digitalen Wachstumskurs mit hoher Dynamik fortsetzen wird.“

Zu seiner Berufung als Geschäftsführer erläutert Stefan Buhr: „Der Tagesspiegel ist sicher eine der interessantesten Medienmarken Deutschlands, mit Strahlkraft und Potenzial weit über Berlin hinaus. Mit großem Respekt habe ich die bisherige herausragende Entwicklung des ganzen Hauses verfolgt. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, den Tagesspiegel gemeinsam mit Nicolas Köhn und der Chefredaktion um Christian Tretbar als klare Nr. 1 in Berlin und überregional auszubauen. Gemeinsam werden wir die nächsten Schritte der digitalen Transformation gehen und dadurch hoffentlich zu noch größerem Erfolg beitragen zu können. Ich danke dem Verleger und der DvH-Medien-Gruppe für ihr Vertrauen.“

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