
Leiten die neue Zentral-Unit für redaktionelle Entwicklung: Anne Krum (li.) und Cordula Schmitz - Fotos: Nancy Ebert, Andrea Heinsohn Photography
Nächster Umbau: Funke schafft neue Struktur für redaktionelle Strategie
Die Funke Mediengruppe baut weiter kräftig ihre internen Strukturen um. Diesmal geht es um einen Teil der Redaktionsstruktur der Regionalzeitungen. Die Entwicklung von redaktioneller Strategie und Konzepten wird in einer neuen Unit zentralisiert. Der Schritt folgt, nachdem der Konzern zum Jahresanfang 2025 bereits die Vertriebsstruktur und zur Jahresmitte die Struktur für Print- und E-Paper-Produktion umgebaut hatte.
Diese nun neu entstehende Einheit für redaktionelle Entwicklung soll „verbindliche Blaupausen“ für die Zeitungstitel des Konzerns ausarbeiten und bündelt u.a. Bereiche wie Audience Development, Social Media, Newsletter und Künstliche Intelligenz. Zu Funke gehören u.a. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost, Thüringer Allgemeine und Braunschweiger Zeitung.
Die neue Unit wird unter dem Namen „Chefredaktion Editorial Development“ laufen. Ihre Aufgabe wird es auch sein, die Bereiche Redaktion, Produkt und Technik enger zu verzahnen. An der Spitze der neuen Einheit steht Anne Krum, die zugleich Chefredakteurin Digitale Entwicklung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und der Westfalenpost (WP) bleibt. Sie ist seit 2018 für Funke tätig, nachdem sie zuvor bei der NOZ-Gruppe wirkte. Cordula Schmitz, Chefredakteurin Digital des Hamburger Abendblatts, übernimmt die stellvertretende Leitung. Sie ist seit 2022 für Funke tätig, nach Stationen bei Gruner + Jahr, Axel Springer und Rheinischer Post.
Das sagt Christoph Rüth, Geschäftsführer Regionalmedien bei Funke, zu der neuen Struktur:
„Wir haben unsere Regionalmedien konsequent auf die Bedürfnisse unserer Leserinnen und Leser ausgerichtet. Die Arbeit unserer Redaktionen ist heute klarer und zielgerichteter als je zuvor. Jetzt wollen wir die Bindung zu unseren Nutzerinnen und Nutzern weiter stärken, neue Zielgruppen erschließen und das digitale Abonnementwachstum forcieren.“
„Wir unterstützen mit diesem Schritt unsere Redaktionen im Regionalen und Lokalen und schaffen zugleich mehr Raum für publizistische Besonderheiten der einzelnen Erscheinungsgebiete. Die neue Struktur ermöglicht schnelle Entscheidungen: Wir probieren Neues aus, testen innovative journalistische Formate – und rollen die besten Konzepte dann schnell an allen unseren Standorten aus.“
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Wolfgang Rakel 06.10.2025





