
Die Verantwortung für alle Digital-Produkte der Rheinische Post Mediengruppe liegt künftig in ihren Händen: Julia Morein - Foto: Rheinische Post Mediengruppe
Neue Chefin für die Digital-Produkte der Rheinische Post Mediengruppe
Die Rheinische Post Mediengruppe aus Düsseldorf befördert Julia Morein, 40, zur Chief Product Officer (CPO). Sie übernimmt damit die zentrale Verantwortung für die digitalen Produkte der Verlagsgruppe, zu der neben dem Flaggschiff Rheinische Post u.a. auch Saarbrücker Zeitung, General-Anzeiger Bonn, Trierischer Volksfreund und seit kurzem die Westfälische Medien Holding gehören (mehr dazu hier). Von Morein wird erwartet, dass sie die Digitalprodukte zu „exzellenter Nutzererfahrung, klarer Produktstrategie und nachhaltigem, wirtschaftlichen Erfolg“ führt, wie es von Unternehmensseite heißt.
Morein kennt das Unternehmen bestens – sie ist bereits seit über 15 Jahren für die RP Mediengruppe tätig. Die längste Zeit wirkte sie dabei innerhalb der Digital-Tochter RP Digital, vor allem in leitenden Funktionen im Produktbereich. Zuletzt war sie seit September 2023 Head of Product & Subscription. Diese Rolle soll sie auch weiterhin inne haben.
Als neue CPO soll Morein explizit auch daran mitwirken, das digitale Abo-Geschäft auszubauen. Ziel seien Wachstum und eine bessere Bindung der Digital-Abonnenten. Die RP Mediengruppe kann bereits ein solides digitales Abo-Geschäft vorweisen (Stand Ende Q1/2026, laut IVW):
- Rheinische Post (E-Paper: 29.000 Abonnenten, Paid-Content: 64.000 Abonnenten)
- Saarbrücker Zeitung: (E-Paper: 10.000 Abonnenten, Paid-Content: 17.000 Abonnenten)
- Trierischer Volksfreund: (E-Paper: 8.000 Abonnenten, Paid-Content: 18.000 Abonnenten)
- General-Anzeiger Bonn: (E-Paper: 6.000 Abonnenten, Paid-Content: 16.000 Abonnenten
Morein soll weiterhin an Alexander Kratzer berichten, Geschäftsführer der RP Digital. Sie selbst soll derweil zentrale Ansprechpartnerin für die wesentlichen Stakeholder innerhalb der Mediengruppe sein, u.a. Redaktionen, Vertrieb, Vermarktung und Geschäftsführungen. Dazu gehört auch, die Strategie für die langfristige Entwicklung der Digital-Produkte mit den Geschäftsführungen der regionalen Tochterverlage abzustimmen. Zudem soll sie die Interessen des Digital-Produkte-Teams gegenüber den operativen Einheiten (u.a. Audience Development, Development-Teams und Sales-Units) sowie gegenüber externen Dienstleistern vertreten.
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Wolfgang Rakel 27.04.2026




